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update 05.07.2007
 
 
Nationalpark Wattenmeer - Watt und Dünen

 

 
 
 

Stoffe von absterbenden und verwesenden Organismen sinken an ruhigen und geschützten Bereichen zu Boden. Sie bildenzusammen mit feinen Sand und Tonkörnchen das Schlickwatt.

Die organischen Ablagerungen, Plankton und verschiedene mikroskopisch kleine Algen, sind die Nahrungsgrundlage für eine grosse Anzahl an Schnecken, Muscheln, Würmern und Krebsen.

Insgesamt leben über 1000 verschiedene Arten wirbelloser Tiere im und auf dem Wattboden, die den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt sind. Die Salzwassertiere müssen bei trocken gefallenden Watt und gleichzeitigen Regen plötzlich mit Süßwasser zurechtkommen. Bei Sonne sind sie Temperaturen bis zum 40C ausgesetzt und im Winter kann der Wattboden bei Ebbe frieren oder mit Eisschollen oder Schnee bedeckt sein.

Das die vielen Zugvögel das Wattenmeer gerne als Rastplatz nutzen ist natürlich auch auf das reichhaltige Nahrungsangebot zurückzuführen. Denn jeder qm Wattboden enthält bis zu 1,2 kg Biomasse. Das ist mehr als im Urwaldboden zu finden ist.


 
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